Lettering – was versteht man darunter?

Was ist Lettering?

Lettering ist englisch und kommt von dem Wort „Letter“ und bedeutet Buchstabe oder „der Brief“. Lettering bedeutet somit die Kunst des schönen Buchstaben Schreibens.

 
Warum ist das gerade im Trend?

Durch die viele Digitalisierung in unserem Leben beschäftigen sich viele Leute wieder mehr mit dem „handgemachten“ Sachen. Viele alte Handwerkskünste werden neu entdeckt, wie z.B. das Häkeln und Stricken oder das Makramee knüpfen. Ich kann mich noch gut erinnern als ich ein Makramee bereits als Jugendliche bei meiner Mama auf dem Dachboden entdeckt habe. Zu diesen alten Handwerks-Hobbys gehört auch die Kalligrafie und die Abwandlung des Letterns. Man legt in den Zeiten der Messengers und E-Mails wieder mehr Wert legt auf Handgeschriebenes.

 

Was ist Brush Lettering?

Brush ist auch englisch und bedeutet „Pinsel“. Somit bedeutet Brush Lettering wörtlich übersetzt: „schreiben mit dem Pinsel“. Aber anstatt mit einem Pinsel zu schreiben nutzt man meist einen Brushpen, dessen Spitze die eines Pinsel nachempfunden ist. Nicht nur weil diese Stifte einfacher zu transportieren sind da man keinen Farbkasten, Pinsel und ein Wasserglas mit nehmen muss. Das Schreiben ist damit deutlich einfacher als mit einem Pinsel. Durch die Feste aber flexible Spitze kann man den Druck besser kontrollieren als bei dem sehr weichen Pinsel. Und man erzielt sehr schnell tolle Ergebnisse. Ein Pinsel ist für einen Anfänger zu flexibel und bedarf Übung um den gewünschten Brushlettering Effekt zu erzeugen.

Übungsblatt aus meinem Brushlettering Workshop für Anfänger.

Wo ist jetzt der Unterschied zwischen Handlettering, Brushlettering und Kalligrafie?

Mit Kalligrafie können vermutlich noch die meisten etwas anfangen. Das ist die uralte Kunst des Schreibens mit einer Feder und Tusche oder Tinte. Aber auch hier wird darauf geachtet, dass dicke und dünne Linien beim Schreiben entstehen. Beim Brushlettering nutzt man wie oben bereits beschrieben einen Pinsel oder einen Pinsel-Stift. Und hier beginnt es auch, dass es eher in die Richtung „Buchstaben malen“ anstatt schreiben geht. Und zuletzt das Handlettering. Hier werden die Buchstaben wirklich gezeichnet. Somit müssen sie auch nicht miteinander verbunden werden.  Auch bei den Werkzeugen ist man völlig frei. Egal ob Pinsel, Brushpen, Filzstift oder Buntstift. Hier kann man sich völlig frei entfalten.

 

Du möchtest mehr darüber erfahren?

Inzwischen gibt es unzählige Brushpens auf dem Markt. Alle unterscheiden sich in der Größe, der Beschaffenheit der Farbe oder dem Einsatzzweck. Mehr zu den verschiedenen Eigenschaften der Brushpens kannst du bald in einem Blogbeitrag von mir lesen. Und in diesem Artikel stelle ich meine persönlichen Stift-Favoriten vor.

Wenn du das Brushlettering selbst lernen möchtest dann lade ich dich herzlich zu meinem Workshop ein. In dem Kurs für Anfänger beginnen ich mit den ersten Strichen und Buchstaben. Du musst also keine Vorkenntnisse mitbringen. Außer ein wenig Geduld mit dir selbst. Denn es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Hier kommst du zu allen Terminen und allen weiteren Informationen zu den genauen Kursinhalten.